Die Schröpfmassage

Als sehr altes Behandlungsmittel ist es wieder entdeckt worden – bei den Fällen von Patienten, – wo sonst die Strukturbeeinflußung schwierig wurde oder nicht mehr möglich ist. Diese Therapie kann auf einfachste und sicherste Art Flüssigkeiten ansaugen( Blut und Lymphe) ohne den Körper oder die Zellen zu schädigen. Das Schröpfen ist vielfältig, nicht nur weil es reflektorisch wirkt, es hat auch strukturverändernde Beeinflussung, welche die physiotherapeutische Behandlung verstärkt, vertieft und dadurch wesentlich effektiver werden lässt.

Die Strukturbeeinflussung durch das Schröpfen fasciale und dadurch nicht nur lokale Verbesserung, sondern auch global stellt eine nachhaltige Therapie dar. Es ist dadurch eine beeindruckende Möglichkeit, zu einer schnellen Verbesserung zu kommen, aber auch bei chronischen Erkrankungen ist eine gute Veränderung erreichbar.

Sog ist der Gegenpol zu Druck und gehören beide ein und derselben physikalischen Einheit an vergleichbar mit dem Thermometer: Minusgrade (unter Null) wären der Sog also Schröpfen, während die Plusgrade (über Null) dem Druck also der Massage entsprechen würden.

Die Wirkung zu erspüren und gleichzeitig die Anwendung während einer physiotherapeutischen Behandlung einsetzen zu können, ist eine sehr wirkungsvolle und nachhaltiges Additiv.

Dies dann im Alltag zu integrieren – nicht nur zum Nutzen des Patienten – sondern auch zur wesentlichen Entlastung des Therapeuten bei gleichzeitiger Vertiefung seiner Therapieziele bei den verschiedensten Krankheitsbildern seiner Patienten ist das Ziel.