Diese Anwendungen biete ich an (Seite 2)
Beckenbodentraining nach dem Tanzberger-Konzept
Beckenbodenerkrankungen und Inkontinenz stellen ein häufiges Problem bei Frauen aller Altersgruppen dar und können das Leben der Betroffenen erheblich einschränken.
Dieser Kurs wendet sich sowohl an junge Frauen nach der Geburt, als auch an ältere Frauen, die schon jahrelang unter Blasenschwäche bzw. unfreiwilligem Harn- oder Stuhlverlust leiden.
Die Physiotherapeutin Renate Tanzberger entwickelte über mehrere Jahre ein erfolgreiches Konzept, das den
Beckenboden nicht isoliert, sondern als Teil der aufrichtenden Muskelgruppen begreift.
Der Beckenboden trainiert sich im Normalfall selbst, und zwar durch die richtige Atmung, die aufrechte Haltung
und das richtige Trink- und Entleerungsverhalten. Geburten, Beckenbodensenkungen und andere Gründe
können dazu führen, dass der Beckenboden seine Funktion einbüßt.
Sie werden in diesem Kurs Wissenswertes über Ihren Körper erfahren und funktionelle Wahrnehmungs-,
Kräftigungs- und Entspannungsübungen durchführen. Ziel ist es, den Beckenboden wieder
in sein System zu integrieren, so dass er sich durch die Alltagsreize sozusagen selbst trainiert.
Beckenboden Training
Der Beckenbodenkurs soll Ihnen Kenntnisse über den Beckenboden und die Wirbelsäule vermitteln.
Im Mittelpunkt der Behandlung steht die Verbesserung der Beweglichkeit der Wirbelsäule und des Beckenbodens.
Diese Themen werden erörtert:
- Normale Blasen-/Darmfunktion,
- Inkontinenzproblematik,
- Fehlbelastungen und Verletzungen des Beckenbodens, und
- die Bedeutung der Atemtechnik für den Beckenboden.
So erhalten Sie einen umfassenden Überblick zu diesem Thema, und werden durch praktische Anleitungen zur Mobilität des Beckenbodens und der Wirbelsäule angeleitet. Das schließt auch die Stimulation und Feinkoordination des Beckenbodens mit ein.
Folgendes wird im Kurs vermittelt:
- Üben unter Alltagsbedingungen
- Integrieren der Übungen in den Tagesablauf
- Allgemeines Körpertraining
- Verhaltens- und Haltungskontrolle
- Automatisierung des Erlernten
- Überprüfen des Langzeiteffektes durch die Therapeuten
Geübt wird in Gruppen. Die Teilnehmerzahl wird bewusst klein gehalten.
So wird sichergestellt, dass ich ganz gezielt auf Ihre Bedürfnisse eingehen kann.
Manuelle Therapie
Die manuelle Therapie ist eine eigene Fachrichtung innerhalb der Physiotherapie.
Sie befasst sich mit der Auffindung (Erkennung, Untersuchung)
und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am
Bewegungsapparat und der umliegenden Strukturen.
Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die dazu
dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke
oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu behandeln
(mobilisieren). Hierbei finden Techniken ihre Anwendung, die vom Patient selbst
nicht durchgeführt werden können.
Zum Beispiel:
- Traktion im Gelenk
- Translatorisches Gleiten im Gelenk
- Weichteilbehandlung der umliegenden Strukturen
(Kapsel, Bänder, Muskel, Entspannungs- und Dehntechniken).
Mit der manuellen Therapie steht dem Physiotherapeuten eine gezielte, gelenkschonende, effektive und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen der Gelenke neben der krankengymnastischen Behandlung angewendet wird.